Kopernikus-Gymnasium
Lintorf

Vielfalt und Anspruch

Informationen zum neuen Coronavirus

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand 15.05.2020

 

 

Schulöffnung nach der Corona-Pause (blau: neue Informationen)

 

Liebe Eltern und Freunde der Schule,

 

unser Sekretariat ist wieder von 7:30 Uhr bis 14:00 Uhr besetzt. Grundsätzlich werden Sie allerdings das Sekretariat pandemiebedingt auf absehbare Zeit leider nicht persönlich, sondern nur per Post, E-Mail oder telefonisch erreichen. In dringenden Fällen können Sie dies am besten unter: schule@kopernikus-gymnasium.ratingen.de 

 

 

Für den Unterricht gelten folgende Regelungen:

 

 

  1. Änderungen in den Ausbildungsordnungen zur Leistungsbewertung und Versetzung

Um der besonderen Lage der gegenwärtigen Schülerjahrgänge Rechnung zu tragen, wurde inzwischen der gesetzliche Rahmen der Ausbildungsordnungen angepasst:

 

Sekundarstufe I

 

Leistungsbewertung

  • Die Leistungsbewertung im zweiten Halbjahr erfolgt für die Jahrgangsstufen 5 bis 9 auf der Grundlage der Gesamtentwicklung während des ganzen Schuljahres unter Einbe-ziehung der Zeugnisnote des ersten Halbjahres, insbesondere wenn eine Leistungs-bewertung unter Berücksichtigung von Zeiten des Ruhens des Unterrichtes, individueller Quarantänemaßnahmen und Erkrankung im zweiten Halbjahr nicht möglich ist.

  • Angesichts der sehr begrenzten Möglichkeiten, Präsenzunterricht zu erteilen, haben wir uns dafür entschieden, keine Klassenarbeiten oder Tests in diesem Schuljahr mehr zu schreiben.

 

Versetzung in der Erprobungsstufe

  • In der Jgst. 6 werden grundsätzlich alle Schülerinnen und Schüler versetzt. In diesem Jahr spricht die Erprobungsstufenkonferenz eine Empfehlung für einen Schullaufbahnwechsel (z.B. auf eine Realschule oder Hauptschule) aus. Die Entscheidung über diese Empfehlung treffen die Erziehungsberechtigten nach einer Beratung durch die Schule.

 

Versetzung in der Mittelstufe

  • In den Jgst. 7 und 8 werden in diesem Schuljahr grundsätzlich alle Schülerinnen und Schüler versetzt. Die Klassenkonferenzen können eine Empfehlung zur Wiederholung des Schuljahres aussprechen. Die Entscheidung über diese Empfehlung treffen die Eltern nach Beratung durch die Klassenleiter-Teams.

  • In der Jgst. 9 findet eine Versetzung nach den gewöhnlichen Vorgaben der APO-SI statt.

Die Schülerinnen und Schüler sollen aber im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten auf Wunsch Gelegenheit zu zusätzlichen schriftlichen, mündlichen oder praktischen Leistungen mit dem Ziel der Notenverbesserung erhalten. Zudem haben sie das Recht, bei Bedarf in beliebig vielen Fächern eine Nachprüfung abzulegen, um die Versetzung in die Einführungsphase zu erhalten.

 

 

Sekundarstufe II

 

Leistungsbewertung in der Einführungsphase

  • In der Einführungsphase entfallen die zentral gestellten Klausuren.

  • Die Leistungsbewertung erfolgt unter Berücksichtigung der Noten des ersten Halbjahres, bereits geschriebener Klausuren sowie der sonstigen Mitarbeit.

  • Angesichts der sehr begrenzten Möglichkeiten, Präsenzunterricht zu erteilen, haben wir uns dafür entschieden, keine Klausuren oder Tests in diesem Schuljahr mehr zu schreiben.

 

 

Versetzung in der Einführungsphase

  • Die Lernenden der Einführungsphase gehen ohne Versetzung in die Qualifikationsphase über. Der Erwerb und die Zuerkennung von Abschlüssen richten sich nach den gewöhnlichen Vorgaben. Eine Nachprüfung hierzu ist möglich, auch in mehreren Fächern.

 

Leistungsbewertung in der Qualifikationsphase I

  • Die Leistungsbewertung in schriftlichen Fächern erfolgt auf der Basis einer Klausur und der sonstigen Mitarbeit in diesem Halbjahr. Positive Leistungen aus dem Unterricht auf Distanz werden dabei einbezogen. Wurden auf Grund der aktuellen Situation keine Leistungen erbracht, ohne dass dies von der Schülerin oder dem Schüler zu vertreten ist, wird auf die Note des 1. Halbjahres zurückgegriffen.

 

 

  1. Jahrgangsstufe Q2

Das Abiturverfahren läuft planmäßig.

 

 

 

  1. Jahrgangsstufen 5 bis Q1

 

Der Unterrichtsbetrieb für die Q1 wurde am KGL am 11.05.2020 wieder aufgenommen, wobei Stundenplan und Unterrichtsorganisation geringfügig angepasst wurden, der Unterricht aber wie der Abiturbereich planmäßig läuft.

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In den anderen Jahrgangsstufen bleibt das Homeschooling der Brückenschlag in eine noch zu definierende neue schulische Normalität. Es zeichnet sich ab, dass in den Jahrgangsstufen 5 – 10 des Gymnasiums bis zu den Sommerferien keine normalen Schulwochen stattfinden werden, sondern einzelne Angebote für aus Hygieneüberlegungen verkleinerten Lerngruppen.

 

In diesem Zusammenhang ist für Außenstehende nicht immer ohne Weiteres ersichtlich, warum die Ressourcen für Präsenzunterricht derartig knapp sind. Vorauszuschicken ist, dass die Voraussetzungen der einzelnen Schulen hier sehr unterschiedlich hinsichtlich der personellen Kapazität (Altersstruktur, coronarelevante Vorerkrankungen…), der Anzahl und Erreichbarkeit der Räumlichkeiten und der Klassen-/Kursstärke sind. Am KGL steht uns derzeit gut 80 % der Personalkapazität des letzten Halbjahres zur Verfügung. Unsere Gänge zu den Unterrichts- und Verwaltungsräumen sind derartig eng, dass wir Einbahnstraßensysteme oder sonstige Beschränkungen einführen müssen. Klassen haben eine Stärke, die Unterricht in zwei bis drei parallelen Räumen erforderlich macht, was wiederum zumindest bei jüngeren Schülerinnen und Schülern auch einen entsprechend höheren Einsatz an Lehrerinnen und Lehrern erfordert. Hinzu kommt, dass es eine Priorität bei der Unterrichtserteilung von Hauptfächern gibt. Hauptfachlehrer lassen sich aber auch bei uns nicht einfach klonen oder ihre Unterrichte in verschiedenen Lerngruppen kompatibel einplanen. Sollten wir einen Raum nacheinander mit mehreren Lerngruppen belegen wollen, ist das derzeit rechtlich nur in der Oberstufe möglich und auch hier müsste zwischenzeitlich eine Desinfektion der Räumlichkeit erfolgen; dies kann die Kommune allerdings nur begrenzt darstellen. Die Schule selbst hat an dieser Stelle wenig Entscheidungsoptionen. Im Ergebnis können am KGL auch nach Abschluss des Abiturverfahrens in der Regel nur zwei Jahrgangsstufen gleichzeitig unterrichtet werden. Auf Grund der bereits gegebenen Abiturrelevanz wird eine dieser Jahrgangsstufen schwerpunktmäßig die Q1 sein. Die anderen 6 Jahrgangsstufen werden sich die knapp 5 Unterrichtswochen nach dem Kernbereich des schriftlichen Abiturs teilen.

 

Konkret planen wir dann in der Woche vom 25. bis 29. Mai für die einzelnen Jahrgangsstufen Unterricht an folgenden Tagen:

 

25.5. Q1 und 7

 

26.5. Q1 und 9

 

27.5. Q1 und 8

 

28.5. Q1, EF und 5

 

29.5. Q1 und 6

 

Die Q1 hat ihren Plan bereits, für die anderen Stufen wird er über die Schulcloud und per Mail bekanntgegeben. Dabei werden wir aus Gründen der räumlichen Distanz und Entzerrung z. T. von den gewohnten Unterrichts- und Pausenzeiten abweichen. Auch werden nicht zwingend 6 Stunden pro Vormittag unterrichtet. Ziel ist vor allem gerade bei den jüngeren Schülern, Rückmeldungen in beide Richtungen zu ermöglichen und den persönlichen Kontakt zur Schulgemeinschaft zu halten.

 

 

 

  1. Schülerverkehr

Durch die schrittweise Wiederaufnahme des Schulbetriebes nutzen Schülerinnen und Schüler seit dieser Woche wieder vermehrt Busse und Bahnen. Um die Ansteckungsgefahr auch auf dem Weg zur Schule so gering wie möglich zu halten, wurden Hinweise und Verhaltensregeln für einen besseren Infektionsschutz im Schülerverkehr erarbeitet. Diese sind auf der Webseite des Verkehrsministeriums abrufbar:

 

www.vm.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-des-VM-2020/2020_04_22_Hygieneregeln_Schuelerverkehr/20200421-finale-Fassung-Infektionsschutz-Schuelerbefoerderung.pdf

 

 

 

  1. Elternsprechtag

Für den am 29.04.2020 ausgefallenen Elternsprechtag werden wir, sobald wir genauere Informationen zur Notengebung und Versetzung haben, eine telefonische oder digitale Alternative für Beratungsgespräche anbieten.

 

  1. Schulsozialarbeit

Gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit steht die Schulsozialarbeit für die persönlichen und schulischen Bedarfe von Schüler und Schülerinnen sowie für die von Eltern zur Verfügung. Frau Matzat ist telefonisch unter 0162/1360605 oder per E-Mail: claudia.matzat@ratingen.de erreichbar. In dringenden Fällen sind auch persönliche Gespräche möglich.

 

Not-Betreuungsangebot

Da die Einstellung des Schulbetriebes nicht dazu führen soll, dass Eltern, die alleinerziehend sind oder in unverzichtbaren Funktionsbereichen arbeiten, wegen der Betreuung ihrer Kinder im Dienst ausfallen, wird während der Zeit des Unterrichtsausfalls für Kinder in den Klassen 5 bis 6 das bisherige Betreuungsangebot in der Woche fortgeführt. Die Regelung für Eltern, die in unverzichtbaren Infrastrukturbereichen arbeiten, gilt z. B. für Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal sowie Dienstleistungsbereiche der öffentlichen Ordnung oder andere wichtige Infrastrukturen. Damit eine entsprechende Betreuung gewährleistet werden kann, melden Sie Ihren Bedarf bitte unter Beifügung der entsprechenden Formulare (s. u.) per

E-Mail über unsere Schulmailadresse bis 12 Uhr des Vortages an.

Die Notwendigkeit einer außerordentlichen schulischen Betreuung von Kindern der vorgenannten Personengruppen ist durch schriftliche Bescheinigung gegenüber der Schulleitung nachzuweisen. Die durch die Regelung abgedeckten Tätigkeitsbereiche finden Sie unterhttps://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie

 

Die entsprechenden Formulare finden Sie unter: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

         

Allerdings bitten wir Sie, Ihren Bedarf gewissenhaft zu prüfen. Eine umfangreichere bzw. nicht notwendige Inanspruchnahme des Angebots könnte dem angestrebten Ziel der Schulschließung, einer Entzerrung naher und direkter Kontakte zwischen Menschen, zuwiderlaufen.

 

Mit besten Wünschen für die Ihre Gesundheit und die Ihrer Familien

 

Roland Loos

- Schulleiter -

 

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