Kopernikus-Gymnasium
Lintorf

Vielfalt und Anspruch



Fahrt des LK Deutsch nach Prag 2017


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Kaum waren wir Schüler der Q2 in das entscheidende, letzte Schuljahr gestartet, erwartete uns im Anschluss an die Ferien bereits ein erstes Highlight: die Studienfahrt. Im Falle des Deutsch -LKs sollte die Reise in die wunderschöne tschechische Hauptstadt Prag gehen.
 
Am Montag, den 16. Oktober, verließ der Flieger mit unserem Kurs der aus knapp 15 Schülerinnen und Schülern sowie den zwei begleitenden Lehrkräften Karin Kaufmann und Jonas Feldhammer das Heimatland bereits um sechs Uhr früh, denn schon am Nachmittag standen einige Programmpunkte in Prag auf dem Plan. Kaum angekommen, bekamen wir Papier und Stadtpläne ausgehändigt und durften auf einer Rallye die geschichtsträchtige Prager Innenstadt erkunden.
 
Beeindruckenden Einsichten bot in den nächsten Tagen ein Programm rund um den historischen Kern der Stadt. Bei sommerlicher Temperatur erkundeten Wir nun voneinander aufgeteilt in kleinere Gruppen mit Hilfe von selbst erarbeitetem Grundwissen die Prager Burg, die historische Karlsbrücke und jene Gebäude, die in jedem Reiseführer zu finden sind. Der Rest des Tages stand uns meist zur freien Verfügung, sodass wir noch ein letztes Mal das Prager Flair genießen konnten. Am Freitag wurde die Studienfahrt von allen gelobt, und der ein oder andere äußerte den Wunsch, die Stadt noch einmal privat besuchen zu wollen.
 
Luke Thelen
 
 

Skifahren über den Wolken – Kursfahrt ins Pitztal

IMAG1891.jpgIn der ersten Woche nach den Herbstferien stand, so wie jedes Jahr, die Abschlussfahrt der Q2 an; und während zwei Gruppen Städtetrips nach Prag und Oxford geplant hatten, ging es für unsere kleine Gruppe zum Skifahren nach Tirol in Österreich – ins Pitztal in der Gemeinde Sankt Leonhard.
Begleitet von Frau Kaufmann und Herrn Taplick kamen wir nach einer langen Busfahrt am frühen Morgen in unserem Gruppotel, der „Alten Post“, an, wo die meisten zunächst versuchten, ein wenig Schlaf nachzuholen. Die weniger schlafbedürftigen Schüler erlebten währenddessen das typisch österreichische Ambiente: Probleme mit dem W-Lan, der erste Nachbar im 200m entfernten Nachbarsdorf und ein dort von einer einzigen Familie aufrecht gehaltenes Dorfzentrum, aber außerdem ein dichter Schneesturm im frühen Oktober, große Wälder in den Bergen, endlose Wiesen und die Alpen, egal, wo man hinsieht.
Nachdem in der Nacht nach der Anreise alle Energie getankt hatten, ging es direkt am nächsten Tag zum ersten Mal auf die Piste, wo es hieß: skifahren, skifahren, skifahren. Im Restaurant auf dem Gletscher wurde gemeinsam zu Mittag gegessen, danach ging es in kleineren Gruppen zurück auf die Piste, wo der strahlend blaue Himmel und der schimmernde Schnee uns mehr als einmal zum Staunen und Fotografieren anregte, bevor es bis zum Nachmittag weiterging.
Da abends in der alten Post jeden Tag ein Mitfahrer, dem etwas peinliches passiert war, mit der 24-stündigen Anwesenheit des jodelnden Stofftier „Murmel“ gesegnet wurde, machten wir es uns am nächsten Tag zur Aufgabe, die Teilnehmer des Skiweltcups in Sölden ausfindig zu machen, die auf dem Gletscher trainierten, um mit ihnen ein Foto zu machen, um so der Murmel-Nominierung zu entgehen, wobei einige von uns auch Erfolg hatten.
Ein Highlight für viele jedoch war sicherlich die Aussicht vom 3440m hohen Mittelberg, auf dem im höchsten Café Österreichs gegessen werden konnte, und der außerdem durch eine Aussichtsplattform einen Panoramablick auf die umliegenden Berge ermöglichte. Nicht nur der massige Gletscher war zu sehen, sondern die gesamten Alpen lagen direkt vor unseren Augen, und sogar die Zugspitze war in der Ferne zu erkennen, und für jemanden, der das graue Rheinland gewohnt ist, ist ein solcher Ausblick überwältigend und unvergesslich.
Doch auch außerhalb der Piste hatte die Gruppe eine Menge Spaß: der Gemeinschaftsraum des Gruppotels sowie einige verschiedene Orte in ganz Sankt Leonhard boten genug Platz, um sich gemeinsam zu unterhalten und Spiele zu spielen.
Nach einer Woche des Skifahrens, Feierns und Zusammenwachsens als Gruppe fuhren wir dann erschöpft, aber glücklich zurück nach Hause, und dachten dabei an die schönen, neuen Erinnerungen an die beste Abschlussfahrt, die wir uns hätten vorstellen können, zurück.

(Magdalena Brück, Q2)

 

 

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